Bardo Pond: Fuzz, Folk, Noise und Charme

[Bardo Pond: Fuzz, Folk, Noise und Charme]

Die psychedelisch-noisigen Rockverknotungen des selbstbetitelten, achten Albums des amerikanischen Urgesteins BARDO POND klingen wie ein Zusammenfassung ihres bisherigen Schaffens. Auch nach zwei Dekaden des geminsamen Musizierens müssen sich BARDO POND nicht wiederholen, sich nicht in Sackgassen verfransen oder irgendwelche Erwartungen erfüllen, um nach BARDO POND zu klingen. Irgendwo zwischen der charmanten Entschleunigung von LOW, der fuzzige Dirtyness von TRUE WIDOW und der krachigen Schrägheit von SONIC YOUTH, werden dröhnende Gitarrenriffs, wuchtige Distortionwände, zarte Folkanleihen, Feedback, Hall und weißes Rauschen zu einem hypnotischen, heißen und schlammigen Spacerock verbunden. Ein massives Album mit Tiefgang.


Das selbstbetitelte Album ist 2010 als DoLP beim Londoner Label Fire Records (FIRELP157) erschienen.

December 20, 2011 | Musikstreifzug
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