MusikstreifzugBlonde Redhead: Zart Tanzende, Funkelnden Münzen

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Nachdem BLONDE REDHEAD zum Record Store Day im April dieses Jahres via Beteiligung am 4-Way-Split “Fragments” ein zart sirrendes Lebenszeichen von sich gaben, war anzunehmen, dass da zeitnah noch Weiteres kommen würde – und tatsächlich steht nun seit heute (10.Sep 2010) mit “Penny Sparkle” ein komplettes, neues Album der New Yorker in den Plattenläden.

In der Art, wie die Gebrüder Amedeo und Simone Pace sowie Frontfrau Kazu Makino seit jeher ihr Œuvre an einem roten, stets distinkt nach BLONDE REDHEAD klingenden Faden entlang auf erfinderische Weise entwickeln, verfeinern, überdenken und klangformen, hat der Sound des Trios auch dieses Mal wieder eine ansprechende Evolution vollzogen. Was sich auf dem 2007er Vorgänger-Album “23″ schon unterschwellig ankündigte, erfährt hier nun in Reduktion, in ruhiger Zurückhaltung seine volle Ausarbeitung.

Die dissonanten Gitarrensounds wurden gegen Synthi-Kissen und ätherisch klingende Elektronika eingetauscht, während die Atmosphäre der Songs gewohnt stimmungsvoll und heraufbe­schwörend geblieben ist. Der abermalige Soundwandel steht dem Trio aber überaus gut, weil er immer BLONDE REDHEAD bleibt, dabei aber eben nicht Selbszitat, sondern Ausleuchtung einer weiteren Facette ihres beeindruckend schillernden Klangkosmos ist.


Auf der Band-Website ist “Here Sometimes”, der erste Song des Album, zu hören und kann im Tausch gegen die eigene Email-Adresse heruntergeladen werden.

www.blonde-redhead.com | www.4ad.com

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