Musikstreifzugradius system: véritable voyage mental et musical

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Neues Material aus dem Hause RADIUS SYSTEM. Das französische Klangkollektiv wurde unlängst als Band im klassischen Sinne aufgelöst und fungiert nun mehr als Quasi-Solo-Projekt von Tausendsassa Gregory Hoepffner (der Knabe – eigentlich Grafik-/Video-/Ton-Künstler – ist u.a. noch bei TIME TO BURN aktiv und hat zudem gemeinsam mit Julien von TTB eine vielversprechend klingendes Projekt Namens BRIGHTON am Start…). Wie enorm sein Einfluss aber auf den Bandsound gewesen ist zeigt diese neue EP: eigentlich ist alles beim alten geblieben. Verspielter, kunstfertiger Indie-Rock der mit der ganzen Radio-Weichspülscheiße so viel zu tun hat, wie Sankt Nikolaus mit Ramadan. In Bezug auf sein eigenes Schaffen schlägt Hoepffner pessimistische, resignierte Töne an. In einem Statement auf der Website schreibt er:

What’s a Digital EP these days? “Almost Nothing”, another 30 megs of MP3 data lost in a sea of underground music that gets wider every day…

Irgendwie wahr, dennoch tut er damit der Qualität seines Schaffens ziemlich unrecht. Zu hören gibts auf der EP Remixe/Cover von mehr oder weniger bekannten Stücken (Radiohead, Portishead, I’m From Barcelona) sowie drei neue Stücke von RADIUS SYSTEM. Die Remixe/Cover sind auf Dauer ein wenig substanzarm, die neuen RS-Stücke aber wahre Knaller! Die EP gibts wie schon das Album “Escape/Restart” als Gratis-Download. Hoepffner klare Ansage dazu:

Enjoy the tracks and once more don’t hesitate to pass the music around, that’s how it’s meant to work!

In diesem Sinne: besorgt euch das Teil!
Radius System “Almost Nothing” from Visual Music.

www.visual-music.org | www.radius-system.net

MusikstreifzugUnited Nations: The shape of punk that never came

UnitedNations_BandPromo

Eine Hammerscheibe, dieses erste, selbstbetitelte Album der sagneumwobenen UNITED NATIONS (Eyeball Rec, EYE20096, 2008)! Hinter den spärlichen Informationenn und Pressefotos mit Ronald-Reagan-Masken verbergen sich Geoff Rickly (THURSDAY-Sänger), Daryl Palumbo (GLASSJAW- und HEAD AUTOMATICA-Sänger) sowie Ben Koller (CONVERGE-Drummer). Ausserdem tauchen im Zusammenhang mit der Besetzung immer wieder die Namen Christopher “Chree” Conger (Ex-Drummer von THE NUMBER 12 LOOKS LIKE YOU), Eric Cooper (Bassist von MADE OUT OF BABIES) und Jonah Bayer (THE LOVEKILL) auf.

Ich würde fast soweit gehen und behaupten, dass die Jungs als UNITED NATIONS etwas geschaffen haben, dass ihre “Hauptbands” bei weitem übertrifft. Okay, die Songs besitzen vielleicht nicht die brutale Radikalität von CONVERGE oder die feine musikalische Breitwandigkeit von THURSDAY, wissen aber mit einer überzeugenden Mischung aus all den Charakteristiken ihrer anderen Bands eine derartige Heftigkeit zu entfalten, dass man sich den Klängen kaum entziehen kann. Die Songs sind derart gut geschrieben, dass sie auch nach dem hundertsten Durchgang keine Abnutzungserscheinungen aufweisen. Definitiv ein Kandidat für so seltsame “Platten des Jahres”-Listen. Pflichtstoff. Anhören!

United Nations – The Shape Of Punk That Never Came (“Selftitled”: Eyeball, 2008)

www.unitedfuckingnations.com | www.eyeballrecords.com

MusikstreifzugGrails: Doomsdayer’s Holiday (Commercial)

Grails | Doomsdayer’s Holiday
Temporary Residence / CD|LP: TRR144 / Okt 2008
Wahnsinns Scheibe!!! www.grailsongs.com

MusikstreifzugSchrägpuzzler, Querdenker und junge Witwen

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Warum hat mir vorher eigentlich niemand von THE OUT_CIRCUIT erzählt!? Und jetzt stolpere ich hier so nebenbei über etwas, das ich schon längst meinen Gehörgängen über Maß hätte einflössen sollen! Der Mann, der saich hinter diesem Projekt verbirgt ist Nathan Burke; dem ein oder anderen vielleicht als FRODUS-Basser/Sänger auf deren phänomenalen 2001er Werk “And We Washed Our Weapons in the Sea” bekannt. Das erste, 2001 veröffentlichte THE OUT_CIRCUIT Album “Burn Your Scripts, Boys” (Lujo Rec/lujo013) könnt ihr getrost vergessen; das bereits Anfang des Jahres veröffentlichte, dieses Mal fast als One-Man-Project realisierte “Pierce The Empire With A Sound” (Lujo Rec/lujo056) gehört allerdings zum Besten, was ich in den letzten Monaten zu hören bekommen habe! Klingt ein wenig, als wären FUGAZI mit Peter Gabriel im Studio gewesen. Eine süsslich-schräge, sehr dynamische Musik, die irgendwie post-hardcoriges mit indierockigem verbindet. Welchen Einfluss Burke auf den späten FRODUS-Sound hatte wird klar, wenn man sich einen Song wie “Come Out Shooting” anhört. Als (Gast-)Musiker sind hier u.a. Leute von COALESCE, THRICE, HARAM, CORN ON MACABRE, BEAUTY PILL und der ROCKY VOTOLATO BAND am Start. Gemixt hat das Ganze Teppei Teranishi von THRICE. Eine super Platte, die stilistisch bewusst offengehalten ist und sich damit zwischen alle Stühle setzt.

mp3: The Out_Circut -Come Out Shooting(©Lujo)

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In eine ähnliche Richtung geht auch das neue YOUNG WIDOWS Album, auch wenn dieses etwas sperriger daher kommt. Das sich die Witwen aus den Trümern von BREATHER RESIST zusammensetzen, dürfte längst kein Geheimnis mehr und das musikalische Niveau damit klar sein. Mit atenberaubenden Skills haben die Jungs in Form von “Old Wounds” (Temporary Residence, TRR138) ein beeindruckendes Werk zusammengeschraubt. Sie ziehen zu jeder Zeit kompromisslos ihr eigenes Ding durch und scheren sich einen Scheiss um Erwartungshaltungen. Punkrock 2.0, oder so.

mp3: Young Widows – Mr. No Harm(©Temporary Residence)

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Während die beiden erstgenannten Scheiben wohl eine eher elitäre Hörerschaft finden dürften, so ist das aktuelle (und soweit ich in Erfahrung bringen konnte, bisher auch das einzige) Album der Pariser Soundtüfftler RADIUS SYSTEM wohl deutlich massenkompatibler. Dies gillt jedoch lediglich für den auf dem Tonträger enthaltenen Klang. Mit ihrem zwischen JULIANA THEORY (PopAppeal), MINERAL (Emotion) und DREDG (Kunstfertigkeit) angesiedelten Songs dürften sie schon eine ziemlich breite, Visions-sozialisierte Indie-Zielgruppe ansprechen. In allen anderen Belangen schiesst auch diese französische Künstler-Truppe quer zu allen Pop-Konventionalitäten. Aktuellste Entscheidung des Quartets: es werden keine Konzerte mehr gespielt, nur noch Alben produziert. Mir soll es recht sein, so lange sie dieses Niveau aufrecht erhalten können… Das “Escape/Restart” betitelte Album ist als Gratis-Download über das Netlabel Lostchildren zu beziehen.

Radius System – Bestsellers (©Lost Children)

MusikstreifzugSometimes life may feel like it’s sucking you up…

ImaniCoppola_PressPic

Sometimes life may feel like it’s sucking you up
But it’s not, it may be just you sucking
Sometimes life may feel just like you’re losing the race
But you’re not, you’re just letting everyone else win
Sometimes it feels like everyone’s being a dick
But they’re not, it’s just you being a dick to every one [...]
You wanna change the world? You better start with yourself!
Charity starts at home in the skin you’re in
I’m not sayin you should go and change your face
But if it bothers you that much you should get a nose job
I’m talking about what lies beneath the black and white
There’s a mass of gray. It is called your brain [...]
So take a look at what you thought was black and white
And you will see that there was nothing there at all

Imani Coppola – Black & White (“The Black & White Album”: Ipecac)

www.imanicoppola.net

MusikstreifzugRefused: Shape Of Punk To Come (live)

Zehn Jahre sind mittlerweile seitdem ins Land gezogen. Verrückt, oder?
Rockt aber immernoch, der Scheiß…

MusikstreifzugBenea Reach = SELFMINDEAD in Metalkostüm

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Shit, ich hab mein Herz an eine alte Liebe verloren. SELFMINDEAD haben damals nach ihrer Auflösung einfach eine Lücke hinterlasen (Achim, du wirst wissen, wovon ich erzähl. Dieser Post geht übrigens speziell an DICH!). Doch jetzt ist das Nachfolgeprojekt mit überzeugendem Shit am Start! Schon mit ihrem 2006er Debüt “Monument Bineothan” konnten BENEA REACH mit ihrer fiesen Mischung aus Skandi-Groove und neurotischem Sludge überzeugen, erhielten aber eigenartigerweise (zumindest in Mitteleuropa) keine breitere Aufmerksamkeit. Auch auf dem aktuellen Album “Alleviat ” (Tabu Rec / Skandinavien: 02.2008, D: 18.07.2008 / Vertrieb: Soulfood) musizieren sich die Skandinavier nun – frei von irgendwelchen Genrebeschränkungen – munter durch alle Krachsegmente. Hat ein bisschen was von TIME TO BURN, ein bisschen was von ISIS/NEUROSIS und Konsorten – und eben eine ganze Menge von SELFMINDEAD. Es ist jedenfalls ein tierisches Biest von Album; kann mir grad nix besseres auf diesem Gebiet vorstellen!

BENEA REACH haben den selben, schleppenden, saucoolen Groove, der SELFMINDEAD so auszeichnete, rübergehievt ins Metal-Lager. Doch auch mit viel Pose und “dicke Hose” macht sich der Scheiß so unwarscheinlich cool in den Gehörgängen. Sehr ambitioniert, diese Band! Einziger Wermutstropfen: der Sackgang mit den Christen-Lyrics. Echt Scheiße! Aber der Groove, Alter! Der Groove… Witzig auch: Auf einmal sind sie WEDER Finnen NOCH Schweden, sondern NORWEGER! Naja, Hauptsache Skandinavien… Eine ganze Menge Songs und Videos kann man sich auf der Band Website anhören und -sehen. Besorgt euch dieses Album!

Benea Reach – New Waters (©Tabu)

Musikstreifzugthe pax cecilia: album gratis runterladen

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Die außerordentlich gute Band THE PAC CECILIA bietet auf ihrer Homepage ihr komplettes “Blessed Are The Bonds”-Album zum Download an. Im Gegenzug fragen sie lediglich nach Mundpropaganda und einer eventuellen Spende…

Nearly all 10,000 of our albums have been sent out. The remaining few we are keeping to hand out at shows and in person. We’d like to thank everyone who received the album and had a kind word to say or recommended it to a friend. We are now offering the full “Blessed..” album as a free download. Please consider donating if you do download it.

Download- und Spendenadresse findet ihr hier:
www.paxcecilia.com/download.html

MusikstreifzuganaLog dogs w/ digital collars

trapthem_konzert

TRAP THEM aus Seattle, Washington haben 2007 mit “Cunt Heir To The Throne” (7″, DECAY017), “Sleepwell Deconstructor” (CD/LP, DECAY019) auf Trash Art und “Seance Prime” (7″/EP, DWI66) auf Deathwish drei (!!!) klasse Releases abgeliefert. Qualitätsmäßig definitiv auf Deathwish-Niveau, heben die Jungs sich aber musikalisch von den anderen, sich oft einander doch sehr ähnelnden Bands des Labels ab. Schöner dreckiger Hardcore, der kraftvoll und zeitgemäß klingt. Oder in eigenen Worten: “Grindcore-Rock’n'Roll with the Sunlight Studio Sound”. Good stuff!

Trap Them – Digital Dogs With Analog Collars (from “Sleepwell Deconstructor” ©2007 Trash Art)
Trap Them – The Protest Hour (from “Sceance Prime” ©2007 Deathwish Inc.)

In den USA gibt es seit einiger Zeit diese sympathische Tendenz den Metal aus der “Steril-Falle” zu befreien. Ein taufrischer Beweis: JAVELINA aus Philadelphia. Das selbstbetitelte Debüt auf Translation Loss Records (CD, TL28-2) sollte eigentlich just erscheinen… Geht soundmäßig ein bisschen in Richtung BURIED INSIDE, ist musikalisch aber wesentlich straighter (MOTÖRHEAD, BLACK SABBATH). Definitiv keine glatt polierte Hochglanzscheiße, sondern einfach dreckiger, rausgerotzer (oder gekotzter?), vor sich hin scheppernder Metal-Punk mit ultrafiesen Vocals. Wenn das so weiter geht, dann mutier ich hier echt noch zum Metal-Fan, haha!

Javelina – Tyrants (from “Self Titled” ©2008 Translation Loss)

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Dreckiger, doomiger Down-Tempo-Metal kommt in Gestalt von THOU aus Baton Rouge, Lousiana. Auch hier: fieser Gesang und dreckiges Metal-Riffing. Ästhetisch definitiv eher eine DIY/HC-Geschichte. Schön, schön, schön.

Thou – The Work Ethic Myth (from “Peasant” ©2008 Level Plane/Autopsy Kitchen)

Und weil ich mich in letzter Zeit so in den aktuellsten French-Shit (YEAR OF NO LIGHT, TIME TO BURN, CALDERA, etc.) verbissen hab, zum Abschluss noch ein kurzer Beitrag zum Thema: Versucht es mal mit REVOK; eine HC-Kombo, die aber auch so ein bissel verspielte Ambient-Parts einbaut (aber nicht so postrockish). www.revok.org / myspace.com/revok2 Macht sich an einem Sonntag-Nachmittag ganz lässig in der Anlage…

Musikstreifzugis.land ist frankophon. wetten!?

timetoburn_onstage

Nachdem der letzte Streifzug sich eher in ruhigen Gewässern abspielte, wird’s diesmal wieder turbulent, was soviel bedeuten soll wie: laut und extrem. Eine extrem gute Brutstätte dafür scheint derzeit der frankophone Teil Europas zu sein…

Der absolute Oberkracher ist das ganz aktuell via Basement Apes (CD) und Radar Swarm/Slow Death (LP, Ende Februar) veröffentlichte Album “Is.land” von TIME TO BURN aus Paris. Ich muss gestehen, mich hat seit langem kein Album so aus den Socken gehauen! Eine kraftvolle, dreckige, chaotische Walze; meine Herren! Hat so eine leichte Schweden-Kante, das Album. Erinnert auch etwas an die Radar-Swarm-Labelkollegen YEAR OF NO LIGHT, obwohl bei TIME TO BURN definitiv mehr die Post ab geht… Auch die verspielten, älteren Releases “Burn The Lie Down” (DIY, 2004) und “Starting point” (Basement Apes, 2005) haben es in sich, aber “Is.land” ist ein Monster von einem Album, das in einer eigenen Liga spielt. Versprochen!

Time To Burn – Nayeli (from “Is.Land” ©2007 Basement Apes/Radar Swarm)

Ebenfalls auf Radar Swarm (in Co-Produktion mit Atropine; ATR004/RSR016) haben CALDERA ganz frisch ihr Album “Mist Through Your Conciousness” auf CD veröffentlicht. Die machen so Shoegazing Metal, ein bissel doomig, aber eben ohne Gesang, langsam, aber nie langweilig, technisch hochwertig, ohne Nerven zehrend fummelig zu sein. Ziemlich gut!

Caldera – Coast Redwood (from “Mist Through…” ©2008 Radar Swarm/Atropine)

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Auch noch relativ frisch aus dem Hause Atropine kommt die selbstbetitelte CD (ATR002) von LLORAH. Diese Band aus Lyon geht, ähnlich wie ihre Atropine-Labelkollegen YEAR OF NO LIGHT, auf intensive Walz-Fahrt. Schleppend, druckig und mit heiserem, bellendem Gesang. Super Gitarrensound innen, super Artwork draußen. Überzeugt.

So, weiter geht’s mit den Perlen des kleinen “Swarm Of Nails” Labels. Dort stehen zwei wirklich beeindruckende Bands in den Startlöchern! Extrem guten Stoff liefern EINNA aus dem französischen Süden. Die spielen so ein bisschen rumpeligen Metal, mit Ambient-Passagen, Screamo-Anleihen und einer Prise Chaos. Ästhetische Parallelen zu den von mir geschätzten BURIED INSIDE (“Suspect Symmetrie”) sind durchaus vorhanden. Verdammt, sind die intensiv! Die 5-Song-EP “Les Angoisses d’Arcadie” (SONR03) kommt im März; zeitgleich mit der “Numbers”-EP von TORN IN MY PRIDE aus Belgien. Diese gehen in die selbe Richtung wie EINNA, legen in Punkto Tempo aber noch mal ‘ne Schippe drauf.

Mit TORN IN MY PRIDE zusammen auf Europa-Tour gehen im März/April die Belgier von ISAïAH. Diese Herren machen eigentlich klassischen Screamo, wie er sein sollte. Melodie, Tempo, Schreigesang, Herzschmerz: AMANDA WOODWARD, LA QUITE und SUIS LA LUNE lassen grüßen. Alles nicht neu, aber immer wieder berührend, wenn es gut (=von Herzen) gemacht ist; und das ist das hier, wie ich finde. Die wundervoll verpackte, selbstbetitelte CDR wird vom irgendwie sträflich unterbeachteten, belgischen Heart On Fire Label heraus gebracht (HOF011).

Zum Abschluss dann noch eine schön verspielte, aber druckige Post-Hardcore-Variante, offeriert von den SPINNING HEADS aus Villeveyrac. Die Songs auf deren 2005er Album “Change the Game” auf Radar Swarm/Basement Apes (CD) und Sedition (LP) sind insgesamt eher in langsamen Tempo gehalten, werden von viel Gitarren-Fummelei sowie Rhythmus- und Takt-Wechseln bestimmt; aber alles extrem gut gemacht! Vielleicht eine Mischung aus BOTCH und (frühen) FORSTELLA FORD, mit einer Prise Noise gewürzt!? Auf jeden Fall ein weiterer Beweis, dass im frankophonen Europa derzeit ordentlich was geht…

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