Oikos: Solve Et Coagvla – Nach alchemistischer Schlüsselformel

, Jul. 2013—Die Spanier David San Martin und Rafael Femiano versuchen als Oikos mit rumorender Dunkelheit Knoten zu lösen und die Fäden zu Neuem zu verbinden. Blubbernde Gitarrensounds sickern durch diverse Schichten digitaler Noisegewebe. Die schweren, zähen Drones, durchzogen von ominösen Störgeräuschen, kriechen wie düstere Visionen durch das Unterbewusstsein.

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Locrian: Return To Annihilation – Eine vollkommene Rückkehr

, Jul. 2013—Mit ihren exzellenten Alben „The Crystal World“ und „The Clearing“ haben Locrian bereits weite Teile der Düsterwelt durchquert. Auf „Return To Annihilation“ führen Steven Hess, André Foisy und Terence Hannum nun all die Bruchteile, Partikel und Nuancen der vorherigen Releases zusammen—Ein atemberaubenden Trip durch trübe Landschaften und schlammige Gewässer aus Synth-Flächen, Black Metal-Wahnsinn, Noise-Verknotungen und Drone-Anspielungen! Eine vollkommene Rückkehr mit einem beinahe vollkommenen Album.

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Sundrugs: Hidden Scenes – Ausserweltlich

, Jul. 2013—Auf seinem Debütalbum under dem Pseudonym Sundrugs webt der polnische Musiker Patryk Kawalarz einen halbdurchsichtigen Vorhang aus neblige Drones und zischenden Noises. Dahinter ereignen sich unklare Szenen—Man ahnt Manches, sieht Schatten ziehen und Lichter flackern, taucht ab und wieder auf, und verliert sich irgendwann in den Weiten zwischen Innen- und Aussenwelt.

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Rainforest Spiritual Enslavement: Black Magic Cannot Cross Water – Unbekanntes Terrain

, Jun. 2013—Sobald die Nadel das schwarze Vinyl berührt, wirst du in unbekanntes Terrain entführt – verloren in einer abgelegenen, verlassenen Gegend, getrennt von Zeit, Raum, Zivilisation, Allem. Mystische Schreie und Flüstereien dringen durch den Klang von tropischem Regen auf Wellblech, während sich ungesunde Subbass­bewegungen gegen mächtige Betondrones stemmen. Diese tiefschwarze Verklanglichung des Gefühls der Verlorenheit malt ein beeindruckend düsteres Bild, das so nicht einmal unbedingt in finstersten Träumen auftauchen muss.

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Holy Sons: My Only Warm Coals – Der 4-Spur-Rekorder als Spiegel

, Jun. 2013—Wenn er gerade mal nicht mit Grails durch Raum und Zeit reist, bei OM trommelt, mit Dolorean im Herzschmerz wühlt oder mit Lilacs & Champagne seine Film- & Plattensammlung in Klangcollagen verwandelt – dann musiziert Emil Amos allein. Als Holy Sons begibt er sich auf Lo-Fi-Erkundungen von Psychedelic- und Folk-Terrain; den 4-Spur-Rekorder als Spiegel seiner Seele im Gepäck. „My Only Warm Coals“ fasst in 19 Songs 15 Jahre des Suchens zusammen. „My Only Warm Coals (+9 Songs)“ wurde im April 2013 als IMPREC372 von Important veröffentlicht.

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