Entzerrung: LabelInit ::Entzerrung

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What’s the full name of your label? Which city is the home of your label? Do you run any sub-labels?
Init Records. Sioux Falls, South Dakota. No sub-labels.

Why did you choose that name? Which meaning do names of labels have for their work?
It’s a stupid name I used for a zine/distro back in 1997. When I started a label and needed a name, I just used that.

When did you start the label? What where initial motivations, what the initial idea?
The label officially started in 2001 with the first release. Initial motivations and ideas were simply to put out music I thought was good by bands I was friends with. Same concept and ideas still are relevant today.

How many people do work for the label?
Just myself.

What criteria decide about whether you release a record or not?
It has to be something I am into musically. Most of the time it also has to be by a band I’ve met in real life. A few exceptions apply, but most bands I’ve done shows for, etc. Also a big thing is the release having slick design and artwork. Unlike the early days of the label, I will veto artwork I think is sub-par.

Vinyl, CD or MP3? And why?
Vinyl first, CD next. If bands are touring, CDs still sell. MP3s seem relevant in 2010 but are such a waste of money and time. They sound like shit and you lose the artwork and lyrics, which I think are of equal importance as the music itself.

Which record from your back-catalog represents the label best, aesthetically, ethically and musically?
This is a hard one. Every release has importance to me, and I do not think I can narrow it down to one release, especially “musically”, as most of the bands on the label vary in sound.

www.initrecords.com

TextwerkAmen Ra – Eine In Sich Stimmige Gesamtheit

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“AMEN RA ist mehr als nur eine Riffsammlung in einer CD-Hülle. Es ist Kunst, es sind Worte, es sind Gedanken. Es ist ein Weg durch das Leben zu schreiten.” Mit dieser Aussage ist der avantgardistische Ansatz des Belgischen Kollektivs recht gut skizziert. AMEN RA ist ein Versuch, Musik vom Band-Kontext zu lösen und ein Gesamt­kunstwerk zu schaffen, in dem Klang nur ein Aspekt ist, der gleichberechtigt mit Visuellem, ethischen Ansprüchen und sonstiger künstlerischer Expression verwoben wird. Wie das Spiel mit religiösen Artefakten in diesem Zusammenhang zu verstehen ist und welchen Stellenwert dabei die Selbstdarstellung der Protagonisten hat fand ich im Gespräch mit Sänger und Artworker Colin Van Eeckhout heraus.

Der Name eurer Band hat einen religiösen Hintergrund, die Alben sind als “Messen” betitelt, in den Lyrics tauchen viele religiöse Themen als Metaphern auf und ihr fasst all eure Projekte unter dem Slogan “Church of Ra” zusammen. Was hat es damit auf sich, das ihr euch so ausgiebig auf theologische Artefakte bezieht und damit spielt?
Das sind Metaphern für die Wertvorstellungen, auf die AMEN RA basiert, für die Ideen hinter all dem was wir tun. Das ist in etwa mit dem zu vergleichen, was die Kirche für andere ist. Dies ist unsere Kirche. Wir haben uns ein eigenes Glaubenssystem geschaffen, wenn du so willst. Ich will damit nicht sagen, dass wir wirklich religiös sind. Aber wir nehmen das, was wir mit AMEN RA machen schon sehr ernst. Die Musik, das Artwork, alles…

Strukturen wie Religion oder Kirche haben immer reinen sehr hierarchischen Charakter. Wie geht das mit einem eher freiheitlichen Ansatz von Hardcore zusammen?
Wer sagt denn, dass unsere Kirche hierarchische Strukturen hat? Vielleicht hast du mich nicht richtig verstanden. Ich rede hier von Überzeugungen, über eine Art Gläubigkeit, die wir begründet haben. Alles ganz abstrakt und nicht in Dogmen oder einer Bibel festgeschrieben. Es ist immer noch nur genau das, was jeder selbst daraus macht.

Du hast vorhin die Wertvorstellungen auf die AMEN RA basiert angesprochen. Welche sind das genau?
Es geht darum ein “gutes Leben” zu führen, ein “guter Mensch” zu sein. Ich werde mich hüten hier irgendwelche Regeln aufzustellen, an die sich irgendwer halten soll. Du hast die Musik und Texte, aus denen Weiterlesen

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