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	<title>Klangverhältnisse &#187; kanada</title>
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	<description>Anmerkungen und Hirnkrämpfe zu Ästhetik von Schall und Rauch. Beiträge zu diversen Erscheinungsformen des kulturellen Phänomens Musik.</description>
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		<title>Tim Hecker: Musikalischer Transzendentalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 10:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klngvrhltnss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der aus dem kanadischen Montreal stammende Klangkünstler Tim Hecker hat mit seinen bisherigen Alben diverse Facetten im Bereich Ambient/Drone/Abstract ausgelotet. Mit seinem sich kontinuierlich wandelndem Œuvre hat er die Zuhörer immer wieder zum Hinterfragen, Diskutieren und Wahrnehmen nicht nur seiner, sondern auch von Klangkonstrukten ganz allgemein herausgefordert. Mit &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; hat er nun sein unheilvollstes [...]<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de" target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.klangverhaeltnisse.de/wordpress/wp-content/uploads/timhecker-photography.jpg" alt="timhecker-photography" title="timhecker-photography" width="570" height="210" class="alignnone size-full wp-image-7820" /></p>
<p>Der aus dem kanadischen Montreal stammende Klangkünstler <a target="_blank" href="http://www.sunblind.net/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.sunblind.net/?referer=');">Tim Hecker</a> hat mit seinen bisherigen Alben diverse Facetten im Bereich Ambient/Drone/Abstract ausgelotet. Mit seinem sich kontinuierlich wandelndem Œuvre hat er die Zuhörer immer wieder zum Hinterfragen, Diskutieren und Wahrnehmen nicht nur seiner, sondern auch von Klangkonstrukten ganz allgemein herausgefordert. Mit &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; hat er nun sein unheilvollstes Album bisher veröffentlicht. </p>
<p>Die Stücke auf &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; basieren allesamt auf Orgelklängen, die Hecker in einer Kirche in Island aufgenommen hat. Mit Hilfe von Synthesizern und manipulativen Eingriffen in die Tonspuren hat Hecker eine klangliche Unterwelt geschaffen, welche die Live-Performance und die akribische Studioarbeit kunstfertig zu einer akustischen Einheit verschmilzt. Die subtile Vielschichtigkeit des Sounds, mit all seinen feinen Nuancierungen, ist beim flüchtigen Hören gar nicht zu erfassen, aber wohl ein gewichtiger Grund, warum man immer wieder wie süchtig auf das Album zurück kommt: Jeder neue Hördurchgang verrät ein neues, ungehörtes Klanggeheimnis. Selbst in den extremsten Momenten wohnt dem Sturm aus pfeiffenden Obertönen und fiesen Feedbacks eine Art eisige Feierlichkeit inne, die wie eine Hörbarmachung der Einsamkeit des Winters anmutet. “Ravedeath, 1972″ enthält zwölf düstere, klaustrophobische Soundgebilde, die irritieren, gar verängstigen, mit ihrer kühlen Enthaltsamkeit aber auch zu verzaubern wissen. </p>
<p><object height="18" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8843901&amp;auto_play=false&amp;player_type=tiny&amp;font=Arial&amp;color=000000"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed wmode="transparent" allowscriptaccess="always" height="18" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F8843901&amp;auto_play=false&amp;player_type=tiny&amp;font=Arial&amp;color=000000" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   </p>
<p>Tim Heckers &#8220;Ravedeath, 1972&#8243; ist am 14.Februar 2011 als krank154 auf 2xLP und CD bei <a target="_blank" href="http://kranky.net/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/kranky.net/?referer=');">Kranky</a> erschienen.</p>
<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de"  target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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		<title>Quest For Fire: Ein Vertontes Leuchten Aus Dem Paradies</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 20:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>klngvrhltnss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die im Jahr 2007 aus der Asche der Garage-Pop-Band THE DEADLY SNAKES und der Hardcore/Crust-Legende CURSED hervogegangene Formation QUEST FOR FIRE legt mit &#8220;Lights From Paradise&#8221; ein zweites Album vor. Wie schon auf dem selbstbetitelten 2009er Debüt klingt das launische Dahintreiben in Klangschichten und -kontrasten nach einer in zeitgenössische Zusammenhänge transportierte Zusammenführung von BLACK SABBATH-Sludge [...]<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de" target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.klangverhaeltnisse.de/wordpress/wp-content/uploads/questforfire-bandpic.jpg" alt="questforfire-bandpic" title="questforfire-bandpic" width="570" height="275" class="alignnone size-full wp-image-6036" /></p>
<p>Die im Jahr 2007 aus der Asche der Garage-Pop-Band <a target="_blank" href="http://myspace.com/thedeadlysnakes"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/thedeadlysnakes?referer=');">THE DEADLY SNAKES</a> und der Hardcore/Crust-Legende <a target="_blank" href="http://yourfuckingfuneral.blogspot.com/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/yourfuckingfuneral.blogspot.com/?referer=');">CURSED</a> hervogegangene Formation <a target="_blank" href="http://myspace.com/questforfireband"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/questforfireband?referer=');">QUEST FOR FIRE</a> legt mit &#8220;Lights From Paradise&#8221; ein zweites Album vor. Wie schon auf dem selbstbetitelten 2009er Debüt klingt das launische Dahintreiben in Klangschichten und -kontrasten nach einer in zeitgenössische Zusammenhänge transportierte Zusammenführung von BLACK SABBATH-Sludge und trippiger 60s-Atmosphäre. Mit bleiernen Riffs, nach Jam-Sessions klingenden Ausführungen, gniedelnden Gitarren-Soli und pumpendem Drumming erzeugen die Kanadier einen schweren, bluesigen Psych-Strudel, der benebelt und fesselt. Das Album ist vollgepackt mit endlos weitem Hard Rock, ruhig-süßen Momente sowie stampfenden Psych-Sounds und überzeugt mit seiner klanglichen Diversität. </p>
<p><a target="_blank" href="http://dl.dropbox.com/u/981254/kvhmedia/QuestForFire-SetOutAlone.mp3"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dl.dropbox.com/u/981254/kvhmedia/QuestForFire-SetOutAlone.mp3?referer=');">Quest For Fire &#8211; Set Out Alone (&#8220;Lights From Paradise&#8221;: Tee Pee, 2010)</a></p>
<p>Mit &#8220;Lights From Paradise&#8221; ist den kanadischen Fuzz-Rockern QUEST FOR FIRE ein Album gelungen, das sofort zugänglich und komfortabel klingt, aber mit genug Windungen und Überraschungen gefüllt ist, um auch mehrmalig wiederholtes Hören ein Genuss sein zu lassen. Eine ganz formidable Band mit einem ebensolchen Album! </p>
<p><a target="_blank" href="http://myspace.com/questforfireband"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/questforfireband?referer=');">myspace.com/questforfireband</a> | <a target="_blank" href="http://www.teepeerecords.com"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.teepeerecords.com?referer=');">www.teepeerecords.com</a></p>
<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de"  target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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		<title>Stubborn Tiny Lights vs Clustering Darkness: Godspeed You! Black Emperror und Yanqui U.X.O.</title>
		<link>http://www.klangverhaeltnisse.de/blog/musikstreifzug/stubborn-tiny-lights-vs-clustering-darkness-godspeed-you-black-emperror-und-yanqui-u-x-o/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 10:51:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einfach weil es ein so großartiges Album ist. brainwashed.com/godspeed &#124; www.cstrecords.com www.klangverhaeltnisse.de<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de" target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.klangverhaeltnisse.de/wordpress/wp-content/uploads/godspeedyou_cst024hires.jpg" alt="godspeedyou_cst024hires" title="godspeedyou_cst024hires" width="570" height="204" class="alignnone size-full wp-image-5173" /></p>
<p>Einfach weil es ein so großartiges Album ist.</p>
<p><object height="18" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F117528&amp;auto_play=false&amp;player_type=tiny&amp;font=Arial&amp;color=000000"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed wmode="transparent" allowscriptaccess="always" height="18" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F117528&amp;auto_play=false&amp;player_type=tiny&amp;font=Arial&amp;color=000000" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  </p>
<p><a target="_blank" href="http://brainwashed.com/godspeed/main.html"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/brainwashed.com/godspeed/main.html?referer=');">brainwashed.com/godspeed</a> | <a target="_blank" href="http://www.cstrecords.com"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cstrecords.com?referer=');">www.cstrecords.com</a></p>
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		<title>Buried Inside – Nachdenklich, stimmungsvoll, gewaltig.</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:00:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die fünfköpfige Formation BURIED INSIDE kommt aus Ottawa, Kanada und verschmilzt seit mehr als 10 Jahren auf beeindruckend stimmige Weise Elemente von Sludge, Doom, Crust, Metal und Hardcore. Im März 2009 erschien das vierte Album „Spoils Of Failure“, welches erneut musikalisch und inhaltlich deutlich mehr ist, als ein paar hingeworfene Klangfetzen. BURIED INSIDE regen den [...]<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de" target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.klangverhaeltnisse.de/wordpress/wp-content/uploads/buriedinsidepic.jpg" alt="Buried Inside" title="Buried Inside" width="300" height="432" align="left" /> <strong>Die fünfköpfige Formation BURIED INSIDE kommt aus Ottawa, Kanada und verschmilzt seit mehr als 10 Jahren auf beeindruckend stimmige Weise Elemente von Sludge, Doom, Crust, Metal und Hardcore. Im März 2009 erschien das vierte Album „Spoils Of Failure“, welches erneut musikalisch und inhaltlich deutlich mehr ist, als ein paar hingeworfene Klangfetzen. BURIED INSIDE regen den Intellekt an, ohne mit gemimter Intellek&shy;tualität zu nerven. Aufgeräumt und reflektierend zeigt sich Gitarrist Andrew Tweedy im Interview.</strong></p>
<p><strong>Ihr wart jüngst mit eurem neuen Album in der Tasche in Europa unterwegs. Wie war die Tour und die Reaktionen auf die Platte?</strong><br />
Die Tour war, wie auch schon beim vorherigen Mal in Europa, absolut großartig. Ich glaube ihr könnt euch viel mehr für kleinere Bands wie unsere begeistern. Das Album ist auch sehr gut angekommen. Viele Leute fragen bei Konzerten zwar immer auch nach Songs von „Chronoclast“, was glaube ich nur natürlich ist, aber die meisten haben ehrliches Gefallen an dem neue Material bekundet. Ich denke viele Leute anerkennen es einfach, dass wir uns in eine etwas andere Richtung bewegt haben und respektieren dies. </p>
<p><strong>Seit der Veröffentlichung von „Chronoclast“ sind 4 Jahre vergangen. Warum hat es mit einer neuen Platte so lange gedauert?</strong><br />
Wir sind lange mit „Chronoclast“ getourt. Da wir während der Touren nie an neuem Material arbeiten, haben wir erst Mitte 2006 angefangen neue Ideen zusammen zu tragen. Wir nehmen uns auch immer viel Zeit für das Songwriting. Wir erarbeiten Neues von Grund auf als Kollektiv. Wir jammen viel, probieren unterschiedliche Arrangements aus. Viele Parts liegen auch immer wieder eine ganze Weile brach, bevor bevor wir daran weiter arbeiten. Wir setzen Stück für Stück die Teile zu dem zusammen, was dann auf den Alben zu hören ist. Wir arbeiten mit viel Bedacht &#8211; In jeder Hinsicht!</p>
<p><strong>Was ist die „Spoils Of Failure“ zu Grunde liegende Idee?</strong><br />
Die meisten Gedanken auf der Platte drehen sich um die verlogenen Versprechen von Informationstechnologien im Allgemeinen. Bestimmte Leute haben einfach ein Interesse daran, dass nicht alle Menschen mit bestimmten Diensten, Zugängen und Sicherheiten ausgestattet sind. Zudem wird die Grenze zwischen Fahrlässigkeit und <span id="more-1374"></span>Verantwortungsbewusstsein ständig schmaler. Das Album ist eine Verbeugung vor Werten wie Beständigkeit und Verantwortlichkeit.</p>
<p><strong>Wo genau würdest du das Versagen der Informationstechnologien verorten?</strong><br />
Ich glaube das größte Missverständnis des Informationszeitalters ist die weit verbreitete Wahrnehmung, es gebe einen „freien Zugang für alle“. Richtiger wäre wohl aber: „freier Zugang für die, die sich einen Computer und einen Internetzugang leisten können“. Natürlich gibt es bei uns solche Orte wie Bibliotheken, wo Leute diese Dinge auch so nutzen können. Aber global gesehen gibt es eine Menge Leute da draußen, die einfach im Dunkeln gelassen werden. Es ist ein Luxus für die, die es sich leisten können.</p>
<p><strong>Es scheint, als würdet ihr euch sehr mit den Dingen um euch herum auseinander setzen. Wie wichtig ist es zu hinterfragen und Einwände vorzubringen? Denkst du, dass Ignoranz manchmal ein Segen sein könnte?</strong><br />
Es ist absolut wichtig die Dinge nicht einfach so hin zu nehmen! Genau das ist doch der Kern von Punk, oder? Zumindest war das mal so. Ich glaube nicht, dass Ignoranz in irgendeiner Weise ein Segen sein könnte. Es wird immer Menschen geben, die nur darauf warten diejenigen auszunehmen, die sie nicht in Frage stellen. Das passiert doch ständig:  von millionenschweren Wirtschaftskriminellen bis hin zu Kinder missbrauchenden Priestern. Das sind Menschen in Positionen der  Autorität und des Vertrauens, die bis heute niemals wirklich in Frage gestellt wurden.</p>
<p><strong>Wer kümmert sich um die visuellen Belange der Band und wie korrespondiert diese mit der inhaltlichen Ebene? </strong><br />
Um das Artwork kümmert sich unser ursprünglicher Gitarrist Matias, der auf allen außer dem aktuellen Album zu hören ist. Er hat die Band verlassen, um sich auf seine Design-Karriere zu konzentrieren. Für die jüngste Tour ist er aber nochmal aushilfsweise eingesprungen. Er kennt sich also bestens mit der Band aus und setzt sich immer detailliert mit den Inhalten der Alben auseinander, bevor er sich an die Arbeit macht, diese visuell umzusetzen. </p>
<p><strong>Ihr habt darauf verzichtet den Songs auf „Spoils“ Namen zu geben und sie stattdessen mit Römischen Ziffern versehen. Warum?</strong><br />
Wir wollten einfach die Texte für sich stehen lassen und nicht jedem Track irgendwelche bedeutungslose Namen zuordnen. Bei der letzten Scheibe erfüllten die Songnamen eine bestimmte Funktion, und dies war einfach dieses Mal nicht der Fall. In vielen Büchern sind die Kapitel ja auch nicht extra betitelt, sondern einfach nummeriert. Dieser Ansatz schien uns für dieses Release irgendwie Sinn zu machen. </p>
<p><strong>Ich empfinde die neuen Songs als weniger vertrackt, weniger wuchtig und vielleicht sogar weniger einfallsreich, dafür aber sicherlich etwas konsistenter. War das so beabsichtigt? Siehst du das Album als eine Art Neuanfang an? </strong><br />
Ich sehe definitiv weder das neue noch eines der vorangegangenen Alben als irgendeine Art von Neuanfang an. Für mich ist jeder Platte der nächste logische Schritt. Wir versuchen immer uns selbst herauszufordern und neue Sachen auszuprobieren. Das gilt auch für dieses Album. An der Oberfläche mögen diese Songs vielleicht nicht so vertrackt und etwas einfallslos wirken, aber sie beherbergen viel mehr Subtilität als frühere Stücke. Es gibt so viele Details in diesen Arrangements. Das ist natürlich etwas, was dich nicht sofort anspringt. Diese Platte fordert Aufmerksamkeit. Ich mag solche Platten, auf denen man 2 Jahre nachdem man sie zum ersten Mal gehört hat etwas neues entdeckt &#8211; und plötzlich macht das Ganze Ding erstmal richtig Sinn. </p>
<p><strong>„Suspect Symmetry“ erschien 2001 beim deutschen DIY-Label React With Protest, heute veröffentlicht ihr beim Genre-Riesen Relapse. Wie viel Platz gibt es für Hardcore im Musikbusiness?</strong><br />
Für uns ist das Musikbusiness nichts mit dem wir uns ernstlich beschäftigen müssten. Klar, wir sind bei einem relativ großem Label, aber unsere Band läuft nicht Gefahr über alle Maßen bekannt zu werden, nicht mal in der Punk- und Metal-Subkultur. Deshalb zerbrechen wir uns nicht den Kopf darüber, wo wir mit der Musik hin passen könnten. Wir machen einfach unser Ding und hoffen, dass die die es mögen es auch weiterhin mögen werden.</p>
<p><strong>BURIED INSIDE existiert schon seit mehr als zehn Jahren. Wie fühlt es sich an noch immer da zu sein, während ringsum sich alles wandelt und vergeht, diverse Wegbegleiter kommen und gehen? Was treibt euch an immer weiter zu machen?</strong><br />
Wir haben einfach Spaß und glauben an das was wir tun! Wir sind stolz auf die Sachen, die wir als Band erreicht und erlebt haben. Ich meine wir haben z.B. gerade zwei Shows in Russland gespielt. Das ist doch Wahnsinn!</p>
<p><strong>Inwiefern habt ihr euch in den letzten Jahren musikalisch und persönlich weiter entwickelt?  </strong><br />
Nun, wir sind alle ein bisschen älter geworden und haben mehr Verantwortung im Alltag außerhalb der Band, was aber auf den musikalischen Ausdruck keinen Einfluss hat. Die musikalischen Fähigkeiten entwickeln und verbessern sich hoffentlich immer weiter, aber die tragenden Elemente der Band waren immer und sind nach wie vor unsere Ideen und Emotionen.</p>
<p><strong>Wie sehr seit ihr auf die Band fokussiert? Ich meine, eine Band auf diesem Niveau zu führen bedeutet ja Kompromisse und Entbehrungen.</strong><br />
Wir haben alle einen Job und ein Leben abseits der Band. Wir schaffen es einfach eine Balance zwischen diesen und den Bandaktivitäten zu bewahren. Wie du schon sagtest sind wir jetzt seit mehr als zehn Jahren dabei, fast dreizehn; wir sind es einfach so gewohnt. Wir lieben es und betreiben es leidenschaftlich, weshalb es uns nicht schwer fällt, uns Zeit dafür zu nehmen. Es ist einfach ein Teil unseres Lebens. </p>
<p><strong>Ihr seid aus einer Gegend in Kanada, die hinsichtlich düsterer, brutaler Musik eine gewisse Geschichte hat. Welchen Einfluss hatte und hat es noch auf euch und die Musik die ihr macht?</strong><br />
Manche Bands aus der Region beeindruckten uns natürlich und hatten einen riesigen Einfluss auf uns als wir anfingen. URANUS und SHOTMAKER sind aus unserer Stadt und Bands wie ONE EYED GOD PROPHECY, DRIFT und IRE kamen von nebenan. Die Intensität dieser Bands, vor Allem auf der Bühne, hat uns definitiv angeregt und ermutigt. Ich erinnere mich noch genau an mein erstes SHOTMAKER-Konzert: etwas vergleichbares hatte ich vorher noch nicht gesehen. Wir haben viele dieser tollen Konzerte miterlebt, die immer wieder die Messlatte für die Qualität von Live-Auftritten höher legten. Ich denke, dass trotz dem wir älter wurden und uns mit anderen Stilen und Ansätzen auseinander setzten, unser Sound und unsere Shows stets diese frühen Einflüsse und Inspirationen widerspiegelten. </p>
<p><strong>Gibt es derzeit irgendwelche spannenden neuen Bands aus der Gegend?</strong><br />
Absolut, es gibt eine Menge tolle Bands in Kanada. Im Sommer waren wir z.B. mit KEN MODE aus Winnipeg auf Tour. Eine der besten Bands derzeit! Sie arbeiten derzeit an einem Album. Und unser ehemaliger Gitarrist spielt in Montreal noch in einer großartigen Melodic-HC-Band namens BARRIER. Diese beiden Bands solltet ihr unbedingt antesten!</p>
<p><strong>Was steht als nächstes für BURIED INSIDE an?</strong><br />
Wir wollen jetzt erstmal kurz Luft holen und uns dann hinsetzen und an neuem Material arbeiten, damit es nicht wieder vier Jahre bis zur nächsten Veröffentlichung dauert.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.buriedinside.com"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.buriedinside.com?referer=');">www.buriedinside.com</a></p>
<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de"  target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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		<title>Von der Feuersuche zu Endzeit-Balladen</title>
		<link>http://www.klangverhaeltnisse.de/blog/musikstreifzug/von-der-feuersuche-zu-endzeit-balladen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:28:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen und Wochen haben sich die aktuellen Releases von CRIPPLED BLACK PHOENIX und QUEST FOR FIRE einen unangefochtenen Stammplatz in meiner Playlist erkämpft. Die britische Formation CRIPPLED BLACK PHOENIX ist eher ein stark fluktuierendes Kollektiv, als eine tatsächliche Band. Zum festen Kern jedoch gehört unter anderem mit Dominic Aitchison ein Mitglied von [...]<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de" target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.klangverhaeltnisse.de/wordpress/wp-content/uploads/CrippledBlackPhoenix_Bandshot.jpg" alt="CrippledBlackPhoenix_Bandshot" title="CrippledBlackPhoenix_Bandshot" width="590" height="250" class="alignnone size-full wp-image-5449" /></p>
<p>In den letzten Tagen und Wochen haben sich die aktuellen Releases von CRIPPLED BLACK PHOENIX und QUEST FOR FIRE einen unangefochtenen Stammplatz in meiner Playlist erkämpft.</p>
<p>Die britische Formation <a target="_blank" href="http://myspace.com/crippledblackphoenix"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/crippledblackphoenix?referer=');">CRIPPLED BLACK PHOENIX</a> ist eher ein stark fluktuierendes Kollektiv, als eine tatsächliche Band. Zum festen Kern jedoch gehört unter anderem mit Dominic Aitchison ein Mitglied von MOGWAI. Trotz dem auch CBP sich irgendwie in postrockigen Gefilden aufhalten, ist eine direkte musikalischer Bezug zu den schottischen Intensitätsgroßmeistern nicht auszumachen; die Musik auf „200 Tons Of Bad Luck“ (<a target="_blank" href="http://www.invadarecords.com"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.invadarecords.com?referer=');">Invada</a>, 2009) ist deutlich besonnener, filigraner und wesentlich melancholischer. Das Album ist sowas wie ein Best-Of-Auswahl aus den bisher publizierten Scheiben „A Love of Shared Disasters“ (Invada, 2007) sowie „The Resurrectionists&#8221;/&#8221;Night Raider&#8221; (Boxed 2-Album Set, Invada, 2009) und ist daher für den Einstieg bestens geeignet und Liebhabern von Endzeitballadesquem wärmstens ans Herz zu legen!</p>
<p><a target="_blank" href="http://dl.dropbox.com/u/981254/kvhmedia/crippledblackphoenix_riseupandfight.mp3"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dl.dropbox.com/u/981254/kvhmedia/crippledblackphoenix_riseupandfight.mp3?referer=');">Crippled Black Phoenix &#8211; Rise Up And Fight (&#8220;200 Tons Of Bad Luck“: Invada, 2009)</a></p>
<p><img src="http://www.klangverhaeltnisse.de/wordpress/wp-content/uploads/questForFire_promoshot.jpg" alt="questForFire_promoshot" title="questForFire_promoshot" width="590" height="200" class="alignnone size-full wp-image-5451" /></p>
<p>Ein ausgesprochen starkes Debüt legt das in Toronto, Kanada beheimatete Quartett <a target="_blank" href="http://myspace.com/questforfireband"  target=“blank“ onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/questforfireband?referer=');">QUEST FOR FIRE</a> mit seinem selbstbetitelten Debütalbum (&#8220;s/t&#8221;", <a target="_blank" href="http://www.teepeerecords.com"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.teepeerecords.com?referer=');">Tee Pee</a>, 2009) vor. Die Musik darauf versprüht eine latente 60s-Psych-Atmosphäre und ist, so finde ich, mit seinem erdigen, trippigen Sound gar nicht all zu weit von der düsteren Atmosphärik des &#8220;Doomsdayer&#8217;s Holiday&#8221;-Album der GRAILS entfernt. Allerdings ist die Musik von QUEST FOR FIRE etwas sludgiger als die des Portland-Fünfers und auch nicht rein instrumental; ein sanft-nölig gehauchter Gesang verstärkt die Nebulösität der Gesamtwirkung. Am Schlagzeug sitzt hier übrigens ex-CURSED-Drummer Mike Maxymuik. Unbedingt zu empfehlen!</p>
<p><a target="_blank" href="http://dl.dropbox.com/u/981254/kvhmedia/questforfire_strangewaves.mp3"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/dl.dropbox.com/u/981254/kvhmedia/questforfire_strangewaves.mp3?referer=');">Quest For Fire &#8211; Strange Waves (&#8220;Selftitled&#8221;: TeePee, 2009)</a></p>
<p>Des Weiteren rotieren hier grad die vorzügliche, bisher unveröffentlichte, aber über Myspace komplett hörbare EP der englischen PostHC-Formation <a target="_blank" href="http://myspace.com/josephband"  target=“blank“ onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/josephband?referer=');">JOSEPH</a>, das erste Full-Length-Release der Umea-Krachformation <a target="_blank" href="http://myspace.com/moloken"  target=“blank“ onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/moloken?referer=');">MOLOKEN</a> (&#8220;Our Astral Circle&#8221;, Discouraged, 2009), sowie die beiden aktuellen, in ihrer tiefen Melancholie wunderbar zum Herbst passenden Scheiben von <a target="_blank" href="http://myspace.com/teamringfinger"  target=“blank“ onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/teamringfinger?referer=');">RINGFINGER</a> (&#8220;s/t&#8221;, Magic Bullett, 2008) und <a target="_blank" href="http://myspace.com/theblackheartprocession"  target=“blank“ onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/myspace.com/theblackheartprocession?referer=');">THE BLACK HEART PROCESSION</a> (&#8220;Six&#8221;, Temporary Residence, 2009).</p>
<a href="http://www.klangverhaeltnisse.de"  target="_blank">www.klangverhaeltnisse.de</a>
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