„White Nights, Glowing Lights“ ist eine Scheibe, die mal düster, mal tolpatschig, mal verträumt, mal psychedelisch daher kommt, in dieser Vielfältigkeit und scheinbaren Zerissenheit aber wunderbar stimmig klingt. THE USE OF ASHES umwickeln auf ihrem siebten Studialbum das immer währende Akustikgitarren-Gerüst behutsam und gekonnt mit allerlei Instrumentarium, wie Sitar, Tabla und Bouzouki, Mellotron, so dass sich eine leicht schräge Fragilität ergibt, die das Ganze etwas surreal und leicht exzentrisch wirken lassen. Fast programmatisch thront eine irgendwie hoffnungsvolle Traurigkeit über dem Lo-Fi-Psychperiment der niederländischen Formation. Eine fruchtbare Zusammenbringung von neofolkiger Herangehensweise, düsterer, klaustrophobischer Grundstimmung und einem Hang zur cineastischen Inszenierung. Erinnert dabei dezent an Musiken von BODUF SONGS, MOTHLITE und vor allem THE OWL SERVICE. Das Album versprüht also eine Menge britischen Flair und überzeugt damit auf der ganzen Linie. (CE/I.2010)
Tonefloat / CD|LP: TF072 / Vö: Aug 2009
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